
So viel zu den fossilen Brennstoffen. Die Menschheit verheizt in ein paar Jahrhunderten die Reichtümer, die der Planet in Jahrmillionen angesammelt hat.
Für die großflächige Versorgung erscheint Atomenergie als relativ saubere Lösung, aber die "Entsorgung" bereitet große Sorgen. Zudem wirft der nervös unterentwickelte Stand der Wissenschaft auf diesem Gebiet die Frage auf, ob AKWs nicht ein unzumutbares Sicherheitsrisiko darstellen. Aufgrund der verheerenden Folgen etwaiger Unfälle stößt die Atomenergie auf intuitiven Widerstand in der Bevölkerung. Und auch Uran ist kein unbegrenzt erhältlicher Rohstoff.
Als Alternative zu diesen abbaubaren primären Energieträgern lenkt man heute die Aufmerksamkeit auf erneuerbare Energie (regenerative Energie), die aus Prozessen abgezweigt werden kann, welche in der Umwelt laufend stattfinden.
Als Primärquelle dienen hierbei die thermonukleare Umwandlung in der Sonne, der radioaktive Zerfall im Erdinneren sowie die Erdrotation und ihre Auswirkungen (insbesondere die Gezeiten). In der Praxis kann der Mensch diese Energiequellen in Form von Sonnenlicht, Sonnenwärme, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme nutzen.
Teils unter dem Druck der wirtschaftlichen Verhältnisse, teils auch aufgrund einer zielstrebig durchgesetzten strategischen Planung der Energiemultis hat sich ein politischer Konsens herausgebildet. Er besteht darin, vor allem die oben genannten Energieformen als förderungswürdige Alternativen zu fossilen und nuklearen Brennstoffen zu betrachten und eine eher langsame Entwicklung zu bevorzugen.
Schon bei oberflächlichen Recherchen stößt man jedoch auf zahlreiche Erfinder und Erfindungen, die in ganz andere Richtungen weisen und die das weltweite Energieproblem möglicherweise sehr schnell hätten lösen können.
Mit dem vorgeschobenen Argument, dass die ganze Wirtschaft aus den Fugen geraten könnte, sichern die Bewahrer des Status quo ihre langfristigen Investitionen, indem sie Patente aufkaufen und im Safe verstecken, billige Lösungen künstlich verteuern und geniale Erfinder entweder gründlich einschüchtern oder sie durch eine hohe finanzielle Abfindung mundtot machen.
Die wichtigsten Weichenstellungen werden auch, ganz einfach, bei der Vergabe von Krediten, Investitionen und Forschungsgeldern vorgenommen.
Es soll hier nichts gegen das Konzept der erneuerbaren Energien gesagt werden, denn erstens lässt sich viel damit erreichen, und zweitens fällt auch die Raumenergie in ihren verschiedenen Formen unter die Rubrik der erneuerbaren Energie.
Aber was ist "Raumenergie"? Ist es nicht ein billiger, sozialistisch angehauchter Kindertraum, so als bräuchte man nur eine Antenne in die Luft zu halten, und schon ließe sich zumindest der Haushaltsstrom problemlos "aus dem Nichts" beziehen?
Es mag nicht ganz so simpel sein, aber tatsächlich hat einer der genialsten Physiker aller Zeiten, der serbisch-amerikanische Erfinder Nikola Tesla (1856-1943), genau diese Art Verfügbarkeit einer allgemein aus der Umwelt erhältlichen Energie vorhergesagt. "Schon in wenigen Generationen", sagte Tesla um die vorletzte Jahrhundertwende, "werden unsere Maschinen mit einer Energie betrieben werden, die sich an jedem beliebigen Punkt des Universums anzapfen lässt.
Der gesamte Weltraum ist von Energie durchdrungen. Handelt es sich dabei um eine statische [stillstehende] oder um eine kinetische [sich bewegende] Energie? Falls diese Energie statisch ist, wäre unsere Hoffnung vergeblich; falls sie jedoch kinetisch ist - und sicherlich ist dies der Fall -, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann es dem Menschen gelingen wird, seine Maschinen an das Räderwerk der Natur selbst anzuschließen."
Sowohl Nikola Tesla als auch einer seiner bedeutendsten Nachfolger auf diesem Forschungsgebiet, Thomas Henry Moray, pflegten übrigens von "Strahlungsenergie" (radiant energy) zu sprechen, worunter im Wesentlichen die Energie elektromagnetischer Wellen zu verstehen ist.
In der Sonne entsteht Strahlungsenergie durch Kernfusion; freilich gibt es auch andere natürliche oder künstliche Strahlungsquellen.
Im November 1901 ließ sich der Physiker Nikola Tesla ein einfaches Gerät zur Nutzung von Strahlungsenergie patentieren (US-Patent Nr. 685 957). Seine Erfindung besteht aus einer glänzenden Metallplatte, die mit einem transparenten Kunststoff ausisolierendem Material beschichtet ist. Es handelt sich dabei um eine Antenne, die durch eine Leitung mit der Erde verbunden ist. Die Leitung wird durch einen Kondensator unterbrochen. Allmählich nimmt die Platte Strahlungsenergie auf, wodurch am Kondensator eine elektrische Spannung entsteht. Die Kugeln rechts stellen eine Vorrichtung zur Entladung dar. Bei ausreichender Spannung entlädt sich der Kondensator; das heißt, an den Kugeln kann die gewonnene Energie abgenommen werden. Lässt man den Entladestrom durch eine Spule fließen, kann man ihn umspannen und als Wechselstrom nutzen.
Tesla sagt, er verwende für die Beschichtung der Metallplatte "vorzugsweise den qualitativ besten verfügbaren Isolierstoff als "Dielektrikum". (Ein Dielektrikum ist ein luftleerer Raum oder eine isolierende Substanz, worin ein elektromagnetisches Feld ohne Ladungszufuhr erhalten bleibt.) Bei der Isolation der Armaturen lasse er größtmögliche Vorsicht walten, "sodass die Instrumente hohe elektrische Spannungen ohne Verluste aushalten und, wenn sie schlagartig entladen werden, keine merkliche Ladung behalten".
Mit seinem "Wardenclyffe Tower" arbeitete
Tesla auch an einem System der drahtlosen (und kostenlosen) Energieversorgung. Hierfür strich ihm jedoch 1904 der Bankier J. P. Morgan die nötigen weiteren Forschungsgelder.
Aus der Perspektive des Energieerhaltungssatzes lässt sich sagen, dass bei Raumenergie-Geräten eine potentielle Energie aus der Umgebung aktiviert wird.
Inspiriert von Nikola Tesla, schwärmte Thomas Henry Moray 1911, die Erde werde von einem gigantischen Energiefeld berührt und diese Energie komme in Wellen heran, so wie die Wogen des Meeres an die Küste branden. Moray entwickelte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Apparat, der die sauber und kostenlos aus dem Kosmos "anbrandende" Energie einfing und in elektrischen Strom umwandelte.
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